
Family Equity bezeichnet Beteiligungen von Unternehmerfamilien oder Family Offices an Unternehmen, häufig im Mittelstand.
Im Unterschied zu klassischen Private-Equity-Investoren investieren Family Equity Investoren in der Regel nicht über Fonds mit festen Laufzeiten. Statt eines schnellen Weiterverkaufs steht die langfristige Entwicklung eines Unternehmens im Mittelpunkt.
Viele Family Equity Investoren verfügen selbst über Erfahrung im Aufbau und in der Führung von Unternehmen. Dadurch entsteht häufig eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit Unternehmern und Management.


Zahlreiche mittelständische Unternehmen sind über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte gewachsen. Sie wurden stark von den Unternehmern geprägt, die sie gegründet und aufgebaut haben.
Wenn ein neuer Gesellschafter einsteigt oder zusätzliches Kapital benötigt wird, geht es deshalb nicht nur um den Preis. Für viele Unternehmer ist entscheidend, mit welchem Partner sich das Unternehmen langfristig weiterentwickeln lässt.
Viele Unternehmer suchen Investoren, die:
Family Equity Investoren erfüllen häufig genau diese Erwartungen, weil sie selbst unternehmerisch geprägt sind und nicht an kurze Investitionszyklen gebunden sind.
Das Unternehmen entwickelt sich erfolgreich weiter und benötigt zusätzliches Kapital für Investitionen oder Expansion.
Unternehmer möchten einen Partner, der nicht auf einen schnellen Weiterverkauf ausgerichtet ist.
Unternehmer und Management wollen weiterhin Verantwortung tragen und das Unternehmen gemeinsam mit einem Investor weiterentwickeln.
Ein zusätzlicher Gesellschafter soll neue Perspektiven, Erfahrung und Stabilität in die Unternehmensentwicklung einbringen.
Kapitalbeteiligung im Vergleich
Family Equity wird häufig mit klassischen Private-Equity-Investitionen verglichen. Beide Modelle stellen Unternehmen Kapital zur Verfügung, unterscheiden sich jedoch deutlich in Struktur und Perspektive.
Da sich die am Markt verfügbaren Nachfolgelösungen deutlich unterscheiden, empfiehlt sich ein strukturiertes Vorgehen bei der Auswahl des passenden Investors.
Führen Sie Gespräche mit unterschiedlichen Investorentypen und machen Sie sich mit deren Konzepten vertraut. Ziel ist es, ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie die jeweiligen Investoren denken und arbeiten.
So schaffen Sie die Grundlage, um in den Gesprächen gezielt die richtigen Fragen zu stellen: etwa zu Zeithorizont, Einfluss oder strategischer Ausrichtung.
Sobald Sie sich für eine Beteiligungsform entschieden haben, konzentrieren Sie sich auf passende Investoren innerhalb dieser Gruppe. In vertiefenden Gesprächen vergleichen Sie konkrete Angebote und prüfen, welche Lösung am besten zu Ihrem Unternehmen passt.
Gerade in dieser Phase kann es sinnvoll sein, erfahrene Berater einzubinden, um Angebote besser einordnen und vergleichen zu können.
Am Ende steht die Auswahl eines Partners, der nicht nur finanziell, sondern auch strategisch und persönlich zu Ihrem Unternehmen passt.
Viele mittelständische Unternehmer stehen im Laufe der Zeit vor der Frage, wie sich die Eigentümerstruktur ihres Unternehmens langfristig entwickeln soll. In Deutschland suchen jedes Jahr tausende Familienunternehmen eine Nachfolgelösung oder einen neuen Gesellschafter.
In vielen Fällen standen Unternehmer bisher vor allem vor zwei Optionen: dem Verkauf an strategische Käufer oder an Private-Equity-Investoren. Family Equity hat sich in den letzten Jahren zunehmend als dritte Alternative etabliert.
Ein Grund dafür liegt auch in der Herkunft vieler Family Offices. Sie entstehen häufig, wenn Unternehmer ihr eigenes Unternehmen verkauft haben und ihr Kapital anschließend langfristig investieren. Dadurch bringen viele Family Equity Investoren nicht nur Kapital, sondern auch eigene unternehmerische Erfahrung mit.
Für viele Unternehmer entsteht so eine Beteiligungsform, die Kapital mit einer unternehmerischen Perspektive verbindet und stärker auf Kontinuität und langfristige Entwicklung ausgerichtet ist.


FORUM beteiligt sich als Family Equity Investor an mittelständischen Unternehmen und begleitet deren Entwicklung langfristig.
Das Kapital stammt von einer Münchner Unternehmerfamilie und wird mit einer langfristigen Perspektive investiert. Im Mittelpunkt steht dabei nicht der kurzfristige Verkauf eines Unternehmens, sondern dessen nachhaltige Weiterentwicklung.
Neben Kapital bringt FORUM auch eigene unternehmerische Erfahrung ein. Die Zusammenarbeit mit Unternehmern und Management erfolgt partnerschaftlich und mit Blick auf die langfristige Entwicklung des Unternehmens.
Viele mittelständische Unternehmer suchen Investoren, die ihre unternehmerische Denkweise verstehen und Entscheidungen nicht ausschließlich aus finanzieller Sicht betrachten. Genau auf diesem Verständnis basiert der Family-Equity-Ansatz von FORUM.
Family Equity bezeichnet langfristige Beteiligungen von Unternehmerfamilien oder Family Offices an Unternehmen. Besonders im Mittelstand gewinnt dieser Ansatz an Bedeutung, da viele Unternehmer einen Investor suchen, der nicht nur Kapital bereitstellt, sondern die langfristige Entwicklung des Unternehmens begleitet. Anders als bei klassischen Beteiligungsmodellen steht dabei nicht ein kurzfristiger Verkauf im Vordergrund, sondern die nachhaltige Weiterentwicklung des Unternehmens.
Ein Family Equity Investor beteiligt sich langfristig an Unternehmen und versteht sich häufig als unternehmerischer Partner. Neben Kapital bringen viele dieser Investoren eigene Erfahrung aus dem Aufbau und der Führung von Unternehmen ein. Sie begleiten strategische Entscheidungen und unterstützen die langfristige Entwicklung eines Unternehmens, ohne zwingend einen festen Verkaufszeitpunkt zu verfolgen.
Ja. Auch in Deutschland investieren zunehmend Unternehmerfamilien und Family Offices nach dem Family-Equity-Ansatz. Sie beteiligen sich häufig an mittelständischen Unternehmen und begleiten deren Entwicklung über viele Jahre. Der Ansatz gewinnt an Bedeutung, da viele Unternehmer einen langfristigen Investor suchen, der unternehmerische Perspektiven versteht und nicht an kurze Fondszyklen gebunden ist.
Family Equity Investoren investieren häufig in etablierte mittelständische Unternehmen mit einem stabilen Geschäftsmodell und langfristigem Entwicklungspotenzial. Besonders interessant ist der Ansatz für Unternehmer, die einen langfristigen Partner suchen und gleichzeitig Management, Unternehmenskultur und strategische Ausrichtung des Unternehmens erhalten möchten.
Private-Equity-Investoren investieren häufig über Fonds mit begrenzter Laufzeit und verfolgen eine Exitstrategie nach einigen Jahren. Family Equity Investoren investieren dagegen meist mitlangfristig verfügbarem Kapital und ohne festen Verkaufszeitpunkt. Ihr Fokus liegt stärker auf der nachhaltigen Entwicklung eines Unternehmens als auf einem kurzfristigen Verkauf.
Ein Family Office ist eine Organisation, die das Vermögen einer Unternehmerfamilie verwaltet und investiert. Dazu gehören beispielsweise Investitionen in Unternehmen, Immobilien oder andere Anlageformen. Family Equity beschreibt dagegen eine konkrete Beteiligungsstrategie: Unternehmerfamilien oder Family Offices investieren langfristig in Unternehmen und begleiten deren Entwicklung. Viele Family Equity Investoren sind daher Family Offices.
Für viele Unternehmer stellt Family Equity eine Alternative zu klassischen Beteiligungsmodellen dar. Neben dem Verkauf an strategische Käufer oder an Private-Equity-Investoren entscheiden sich manche Unternehmer für eine Beteiligung durch ein Family Office. Diese Investoren verfolgen häufig eine langfristige Perspektive und begleiten Unternehmen über viele Jahre hinweg.